Der schöne Ruhestand? Anspruch und Wirklichkeit

Danach befragt, ob sie sich auf ihren Ruhestand freuen, antworten die meisten Führungskräfte zunächst, dass sie diesem mit froher Erwartung mit viel Gelassenheit entgegensähen, schließlich hätten sie ja so viele Hobbies. Im Ruhestand angekommen, sieht die Realität jedoch meistens völlig anders aus. Denn mit dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben gehen auch die vielen positiven Vorteile des Berufes, die dem Leben bis dato Sinn und Struktur gegeben haben, verloren. Zudem gilt: Während der Ruhestand noch vor 60 Jahren im statistischen Mittel nur 2-3 Jahre dauerte (!), währt dieser Lebensabschnitt heutzutage 25 und mehr Jahre – die es mit Inhalten und Sinn zu füllen gilt!

Gerade Führungskräfte leiden sehr häufig unter Zeit und Schlafmangel, sie empfinden einen enormen Druck und emotionale Achterbahnfahrten, sie spüren oftmals ihre körperlichen und psychischen Grenzen. Sie leiden oftmals unter zu wenig Zeit für Partnerschaft und Familie. Dennoch bringt das Berufsleben aber auch etliche positive Faktoren mit sich:
Neben dem Nutzen, dass wir Aufgaben und Kompetenzen und eine Zeit-Struktur bekommen, haben wir uns ebenso ein großes soziales Netzwerk im Arbeitsumfeld aufgebaut, dass uns ein Gefühl von Zugehörigkeit gibt und uns zu Kooperationen befähigt. Wann immer wir eine Aufgabe oder ein Projekt erfolgreich gestaltet haben, erhielten wir dafür Wertschätzung, Respekt und soziale Anerkennung von unseren Kollegen, Mitarbeitern oder Vorgesetzten. Durch unsere Arbeit erhalten wir außerdem das Gefühl, etwas bewirken zu können und gewinnen dadurch eine Bedeutung im sozialen Umfeld. Vor allem Führungskräfte mit Personalführung genießen zudem den Status von Macht sowie den von menschlicher Zuwendung.

Hat sich was überlegt: Dr. Dr. Ekkehart Franz

Wenn wir also von heute auf morgen in den Ruhestand gehen/müssen(!) und all die oben genannten positiven Faktoren der Arbeit plötzlich wegfallen, die uns bis dato zum großen Teil den Sinn in unserem Leben gaben, dann entwickelt die Mehrheit der aussteigenden Führungskräfte tiefgreifende Ängste. Denn wenn der Beruf fehlt, dann verlieren Führungskräfte damit auch ihre zentrale Schlüsselrolle im Leben, eine existentielle Identifikationsmöglichkeit geht damit verloren. Damit verbunden sind der Wegfall von Prestige, Autorität, sozialem Ansehen und beruflichen Kontakten. Ohne Aufgaben und Verantwortung verschwindet auch die Alltagsstruktur und es bestätigt sich die Sorge, nicht mehr gebraucht zu werden.

Die Anpassung an die neue Lebensphase erfordert zweifelslos einen Veränderungsprozess des eigenen Verhaltens. Nahezu nichts ist mehr wie zuvor! Denn bisheriges Handeln und Denken sowie aufgebaute Wertesysteme und Argumentationstechniken können in das private Umfeld nicht übernommen werden. Durch die so entstandene Hilfslosigkeit sinkt auch das eigene Selbstwertgefühl. Das gilt besonders dann, wenn uns im eigenen Umfeld keine Wertschätzung mehr entgegengebracht wird, weil wir unseren beruflichen und gesellschaftlichen Status nicht mehr innehaben. Durch all diese Fakten steigt das Risiko, physisch oder psychisch zu erkranken im Ruhestand signifikant an. Doch kaum einer der Betroffenen spricht gern darüber, weil es gesellschaftlich immer noch als Schwäche gedeutet wird. Auf diese Weise drohen Depression und Isolation.
Um einen solchen ‚Absturz in das schwarze Loch’ zu vermeiden und ein sanftes Ankommen in den Ruhestand zu gewährleisten, braucht es einen individuellen Plan zur Vorbereitung und Ausgestaltung des nachberuflichen Lebens. Da von nun an der Großteil der Zeit zu Hause verbracht wird, muss auch die Beziehung zum Partner an die neue Alltagssituation angepasst werden. Deshalb ist es unerlässlich, bei der Ruhestandsplanung den Partner mit einzubeziehen, um ein harmonischen Zusammenleben zu ermöglichen.

Über Zeitenwende Lang& Franz GbR:
Die von Dr. Ewald Lang und Dr. Dr. Ekkehart Franz gegründete Firma ist spezialisiert auf das Thema ‚Souveränes Ausstiegsmanagement‘. Ziel von Zeitenwende ist es, mit Unternehmern und Führungskräften, die ihrem Leben eine neue Orientierung geben möchten oder müssen, im Einzel- oder Gruppencoaching individuelle Lösungen zu erarbeiten. Das Buch zum Thema: „Am Ende des roten Teppichs – wie der berufliche Ausstieg souverän gelingt“ www.zeitenwende-consulting.de

Das müssen Sie als Webseitenbetreiber zur neuen DSGVO wirklich wissen

Die zahlreichen Änderungen, die die DSGVO ab dem 25. Mai 2018 mit sich bringt, treffen jeden Unternehmer und Webseitenbetreiber. Es gibt in fast allen Bereichen des Datenschutzrechts umfangreiche Neuregelungen. Einige sind relativ einfach umzusetzen, andere sind sehr komplex.

Unser DSGVO-Special – das wir als eRecht24 Agenturpartner in Zusammenarbeit mit eRecht24 Premium für Sie zur Verfügung stellen – hilft Ihnen dabei, einen Überblick über die Anforderungen der DSGVO zu erhalten und zeigt Ihnen, wie Sie diese einfach und schnell für Ihre Webseite umzusetzen.

Gern unterstützen wir Sie in der DSGVOkonformen Umsetzung Ihrer Webseite. Sprechen Sie uns an.

Die zahlreichen Änderungen, die die DSGVO ab dem 25. Mai 2018 mit sich bringt, treffen jeden Unternehmer und Webseitenbetreiber.

Das müssen Sie als Webseitenbetreiber zur neuen DSGVO wirklich wissen

1. Einführung

Die DSGVO regelt ab dem 25. Mai 2018 den Umgang von Unternehmen mit personenbezogenen Daten – einheitlich europaweit. Viele der aktuellen Vorschriften des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) gelten dann nicht mehr bzw. das BDSG wird zeitgleich neu gefasst.

Die Datenschutzgrundverordnung vereinheitlicht das Datenschutzrecht innerhalb der EU, da bisher überall verschiedene Datenschutzgesetze und damit unterschiedliche Standards gelten. Unternehmer können also zukünftig darauf vertrauen, dass innerhalb der EU ein (überwiegend) einheitliches Datenschutzrecht gilt.

Die Verordnung gilt aber auch für Unternehmen mit Sitz außerhalb der EU, wenn diese Daten von Personen aus der EU verarbeiten. So soll sichergestellt werden, dass sich auch Cloud-Dienste oder soziale Netzwerke (etwa aus den USA) an die Regeln halten müssen.

Die DSGVO betrifft dabei wirklich JEDES Unternehmen, das im Internet aktiv ist: Nutzer-Tracking, Kundendaten, Newsletter oder Werbemails, Werbung auf Facebook, die eigene Datenschutzerklärung, vieles ändert sich durch die Neuregelungen. Im Einzelnen:

2. Datenschutzerklärung und Impressum

Zunächst benötigt jede Webseite eine neue Datenschutzerklärung, die den Vorgaben der DSGVO entspricht. Grundsätze einer DSGVO-konformen Datenschutzerklärung:

• Einfache und verständliche Sprache
• ggf. eine vorgeschaltete, allgemein-zusammenfassende Erklärung
• Kontaktdaten des Seitenbetreibers
• Datenschutzbeauftragter, wenn vorhanden
• Die Rechtsgrundlage der jeweiligen Datenerhebung/Verarbeitung (gesetzliche Regelung oder Einwilligung) muss konkret benannt werden

Die folgenden Punkte muss eine Datenschutzerklärung nach DSGVO mindestens enthalten:

• Nennung aller Datenverarbeitungsvorgänge auf der Webseite
• Umgang Kunden- / Bestelldaten
• Tracking, Cookies, Social Media
• Newsletter, A(D)V
• Dauer der Speicherung, Löschungsfristen
• Auskunft, Berichtigung, Löschung, Widerspruch
• Recht auf Datenherausgabe und Übertragbarkeit

Eine Einwilligung darf nicht innerhalb der Datenschutzerklärung erklärt werden.

Achtung! Löschpflicht Art. 17 DSGVO:

Daten müssen gelöscht werden, wenn:

• der Erhebungszweck weggefallen ist,
• die Einwilligung widerrufen wurde (Newsletter-Abmeldung),
• ein Widerspruch des Nutzers erfolgt („Löschen Sie meine Daten“) und keine gesetzlichen Speicherpflichten entgegenstehen (Steuern und Buchhaltung)

Im Impressum sind keine Änderungen notwendig. Allerdings wird momentan diskutiert, dass für Auskunfts-, Berichtigungs- und Löschungsansprüche ein spezielles Kontaktformular geschaffen werden soll, das in die allgemeine Menüstruktur (bei Datenschutzerklärung und Impressum) integriert werden soll.

3. Verarbeitungsverzeichnis (bisher: Verfahrensverzeichnis)

Sie benötigen ein Verarbeitungsverzeichnis, wenn Sie mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen und wenn Sie besondere Datenkategorien verarbeiten.

Die Pflicht gilt auch für Unternehmen unter 250 Mitarbeitern, wenn die Verarbeitung „nicht nur gelegentlich“ erfolgt. Es ist aber noch nicht abschließend geklärt, was dies genau bedeutet. Bis die Voraussetzungen abschließend geklärt sind, sollten Sie im Zweifel ein solches Verzeichnis anlegen.

Welche Inhalte gehören hinein?

• Angaben des Verantwortlichen
• Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen, seines Vertreters und des Datenschutzbeauftragten
• Zwecke der Verarbeitung
• Kategorien betroffener Personen und personenbezogener Daten
• Kategorien von Empfängern
• Übermittlungen von personenbezogenen Daten an ein Drittland
• Fristen für Löschung
• Beschreibung der technischen und organisatorischen Maßnahmen
• Angaben des Auftragsverarbeiters
• Name und Kontaktdaten des Auftragverarbeiters und des Verantwortlichen, ihrer Vertreter und des Datenschutzbeauftragten
• Kategorien von Verarbeitungen
• Übermittlungen von personenbezogenen Daten an ein Drittland

Beispiele und Aufbau eines solchen Verarbeitungsverzeichnis finden Sie z.B. bei der Bitkom:

https://www.bitkom.org/NP-Themen/NP-Vertrauen-Sicherheit/Datenschutz/FirstSpirit-1496129138918170529-LF-Verarbeitungsverzeichnis-online.pdf

4. Cookies und Tracking

Im Hinblick auf Cookies und Tracking gibt es momentan keine Änderungen. Cookies werden spezifisch durch die ePrivacy-Verordnung (ePV) neu geregelt. Diese kommt allerdings wohl erst 2019.

Die gute Nachricht: Google Analytics bleibt auch nach der DSGVO wie bisher „erlaubt“, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

• A(D)V Vertrag mit Google abgeschlossen
• IP Anonymisierung aktiviert
• Opt-out Möglichkeiten für Desktop und Mobil

Achten Sie darauf, dass Sie ab dem 25. Mai 2018 einen DSGVO-konformen AV-Vertrag mit Google abschließen. Google wird vermutlich demnächst einen solchen Vertrag bereitstellen.

Eine Anleitung plus Tools zur korrekten Umsetzung finden Sie bei eRecht24 Premium.

Bei anderen Tools wie z.B. dem Facebook Pixel kann man momentan leider keine genaue Aussage treffen.
Allerdings wird die Rechtslage wahrscheinlich komplizierter.

5. Newsletter und Einwilligungen

Einwilligungen von Nutzern, z.B. zum Newsletter-Versand, die bereits nach altem Recht wirksam eingeholt wurden (double opt-in) gelten grundsätzlich weiter.

Ausnahmen:
• Koppelungsverbot bei alten Einwilligungen nicht beachtet
• Einwilligungen durch Minderjährige

Was ist mit neuen Newsletter-Aktionen oder Preisausschreiben?

Wenn keine gesetzliche Erlaubnis zum Speichern / Übertragen von Daten vorhanden ist, wird immer eine Einwilligung benötigt.

Auch unter der DSGVO sollte das double opt-in Prinzip beachtet werden, um die Einwilligung im Zweifel auch nachweisen zu können. Die Einwilligung muss in jedem Fall elektronisch dokumentiert werden.

Die Einwilligung muss dabei „freiwillig“ erfolgen: Echtes Koppelungsverbot in Art. 7 Abs.4 DSGVO.

In der Regel: Keine Daten gegen Inhalte (z.B. E-Books, Gewinnspiele, Checklisten) und keine Koppelung von Newsletter-Versand an Vertragsschluss.

6. Datenschutzbeauftragter

Unternehmen, die in der Regel mindestens zehn Personen ständig mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen oder zu einer Datenschutz-Folgeabschätzung nach Artikel 35 DSGVO verpflichtet sind (Einzelheiten unten bei Ziff. 9.), müssen einen Datenschutzbeauftragten benennen.

Interessenskonflikte

Bei der Besetzung des Datenschutzbeauftragten dürfen keine Interessenkonflikte bestehen. Daher kann ein Vorstandsmitglied, ein Geschäftsführer oder der Unternehmensinhaber nicht Datenschutzbeauftragter sein. Diese Personen können im Fall von Konflikten zwischen den Unternehmensinteressen und den datenschutzrechtlichen Vorschriften nicht vermitteln.

Sie können auch einen externen Datenschutzbeauftragten bestellen, um Konflikte zu vermeiden.

Qualifikationen des Datenschutzbeauftragten

Der Datenschutzbeauftragte muss zuverlässig sein. Juristische sowie technische Fachkunde sind ebenfalls unumgänglich für die Position des Datenschutz- beauftragten. Schulungen/Seminare inkl. Prüfung werden bundesweit angeboten, um die entsprechenden Qualifikationen zu erwerben, z.B. beim TÜV.

7. Mitarbeiterdaten

Mit der DSGVO kommen auch Neuregelungen zum Mitarbeiterdatenschutz. Die neuen Vorschriften enthalten zahlreiche Pflichten und Obliegenheiten, die Arbeitgeber künftig einhalten müssen.

Es sollen nur die Daten erhoben werden, die „erforderlich“ sind.

Mitarbeiterdaten sollen nur dann verarbeitet werden, wenn dies für die Entscheidung über die Einstellung eines Bewerbers oder zur Durchführung, Ausübung oder Beendigung eines Arbeitsverhältnisses erforderlich ist.

Erlaubt ist die Verarbeitung auch dann, wenn sie für die Erfüllung gesetzlicher Rechte und Pflichten, eines Tarifvertrags oder einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung oder zum Zwecke der Strafverfolgung erforderlich ist. Ob und wann die Erhebung bestimmter Daten tatsächlich erforderlich ist, muss dabei immer anhand des konkreten Einzelfalls bestimmt werden.

Einwilligungen einholen

Wer sich den rechtlichen Unsicherheiten rund um die „Erforderlichkeit“ entziehen will, kann freiwillig abgegebene Einwilligungen von seinen Arbeitnehmern einholen. Im Streitfall muss eine behauptete Freiwilligkeit der Einwilligung vom Arbeitgeber allerdings nachgewiesen werden.

Eine wirksame Einwilligung muss bestimmte formale Kriterien erfüllen. So muss sie grundsätzlich in Schriftform erfolgen, d. h. eigenständig unterschrieben werden. Da das allerdings nicht immer praktikabel ist, kann unter besonderen Umständen auch eine elektronische Einwilligung eingeholt werden. Zudem muss der Beschäftigte in geeigneter Form darauf hingewiesen werden, dass die Einwilligung jederzeit widerruflich ist. Schlussendlich müssen durch den Arbeitgeber bestimmte Voraussetzungen für die Widerrufserklärung geschaffen werden.

Ein Arbeitgeber muss die Einhaltung der soeben genannten Pflichten im Zweifel nachweisen können (Dokumentationspflichten). Des Weiteren sind Arbeitgeber künftig mit strengeren Informationspflichten bei Datenschutzverstößen und zahlreichen weiteren Pflichten (z.B. Löschungspflichten) konfrontiert.

Arbeitgeber sollten im Hinblick auf diese Pflichten ihre unternehmensinternen Prozesse daher gründlich überprüfen und ggf. anpassen lassen (Stichwort: Compliance-Management).

8. Auftrags(daten)verarbeitung

Wenn das Erheben und Verarbeiten personenbezogener Daten durch ein „externes“ Unternehmen erfolgt, muss dies – wie auch im alten Recht – vertraglich geregelt werden.

Beispiele

• Agentur führt Werbemaßnahmen aus
• Externer Newsletter-Anbieter
• Webhoster
• Externe Wartungsverträge

Was ändert sich am Inhalt der A(D)V-Verträge?

Wenige inhaltliche Neuregelungen:

• Auftragsverarbeiter muss u.U. ein Verfahrensverzeichnis führen
• Auftragsverarbeiter muss die Weisungen des Verantwortlichen protokollieren
• keine Schriftform der Verträge mehr notwendig

Woher erhalte ich Muster für meine A(D)V-Verträge?

Einen DSGVO-konformen Mustervertrag finden Sie bei eRecht24 Premium.

9. Datenschutz bei Minderjährigen

Bei Jugendlichen unter 16 Jahren müssen die Eltern einwilligen. Dies gilt aber nur für Fälle, bei denen die DSGVO eine Einwilligung vorschreibt (z.B. für Werbung) und in der Praxis nur dann, wenn es sich um Angebote handelt, die sich direkt an Kinder und Jugendliche richten.

Bei gemischten Angeboten (für Erwachsene und Jugendliche) sind keine spezifischen Vorgaben umzusetzen.

10. Datenschutz-Folgenabschätzung

In bestimmten Fällen sind Sie verpflichtet, die Folgen der Datenverarbeitung zu bewerten und dies in einer sog. Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO festzuhalten. Eine sog. DSFA ist grundsätzlich immer dann durchzuführen, wenn „eine Form der Verarbeitung, insbesondere bei Verwendung neuer Technologien, aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die persönlichen Rechte und Freiheiten zur Folge (hat)“.

Dies ist z.B. bei den folgenden Konstellationen der Fall:

• Verarbeitung von Gesundheitsdaten, Religion, Sexualität
• Geschäftsgeheimisse
• Profiling/Scoring
• Strafbare Handlungen
• u.vm.

Wann und wie eine solche Datenschutz-Folgenabschätzung im Detail durchzuführen ist, können Sie im umfangreichen Whitepaper des Forum Privatfreiheit nachlesen:

https://www.forum-privatheit.de/forum-privatheit-de/publikationen-und-downloads/veroeffentlichungen-des-forums/themenpapiere-white-paper/Forum_Privatheit_White_Paper_Datenschutz-Folgenabschaetzung_2016.pdf

11. Einsichtsrecht und Meldepflicht

Generell haben Betroffene Anspruch auf Auskunft zu ihren gespeicherten personenbezogenen Daten (Art. 15 DSGVO).

Form der Auskunft:
• schriftlich
• elektronisch (E-Mail)
• auf Verlangen mündlich

Frist der Auskunft: Unverzüglich, aber spätestens 1 Monat nach Eingang des Antrags

Wann müssen bei Datenpannen die Betroffenen und Aufsichtsbehörden informiert werden?

Hier gelten mittlerweile strengere Anforderungen als bisher. Nach Art 33 DSGVO müssen Datenpannen gegenüber Aufsichtsbehörden unverzüglich (möglichst binnen 72 Stunden) mittels umfassender Dokumentation vorgelegt werden.

Details zum Inhalt regelt Art. 33 Abs. 5 DSGVO
https://dejure.org/gesetze/DSGVO/33.html

12. Bußgelder und Abmahnungen

Datenschutzverstöße können abgemahnt werden!

Bei Verstößen drohen Abmahnungen und Gerichtsverfahren, denn:
• Datenschutzrecht hat wettbewerbsrechtliche Relevanz!
• Verstöße können auch nach der DSGVO abgemahnt werden!

Bußgelder

Die DSGVO sieht Bußgelder bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Vorjahresumsatzes vor.

Bisher haben Datenschutzbehörden den oberen Rahmen der Bußgelder nur sehr selten und bei dauerhaften Verstößen ausgereizt.

Das wird sich aber sehr wahrscheinlich ändern., der hohe Bußgeldrahmen ist ein Kernbestandteil der DSGVO.

Wichtig: Anfragen/ Beschwerden von Nutzern ernst nehmen. Noch wichtiger: Anfragen/ Beschwerden von Datenschutzbehörden ernst nehmen.

Was sollten Sie jetzt konkret tun?

Sie wissen, dass Sie sich um Themen wie Datenschutz, Impressum, Bildrechte oder Facebook & Co. kümmern müssen? Sie haben keine Zeit, alle komplizierten rechtlichen Vorgaben aufwendig selbst zu recherchieren? Sie wollen oder können nicht für jede Webseitenprüfung einen teuren Anwalt bezahlen? Sie brauchen klare Antworten, verständliche Lösungen und praktische Tools statt noch mehr Fragen?

Das erhalten Sie im DSGVO-Special bei eRecht24-Premium:

1. Praxis Leitfaden DSGVO
Wir haben Ihnen einen Praxis-Leitfaden für den Umgang mit den häufigsten Grundfragen zur DSGVO zusammen gestellt.

2. Webinare zur DSGVO
Die Anwälte der Kanzlei Siebert Goldberg erläutern Ihnen in exklusiven Webinaren praktische Ansätze zum rechtssicheren Umgang mit der DSGVO.

3. DSVGO-Datenschutzgenerator
Ihnen steht ab sofort der neue Profi-Datenschutzgenerator zur Verfügung. So erzeugen Sie in wenigen Minuten eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung.

4. Häufige Fragen von Webseitenbetreibern
Wir haben die häufigsten 50+ Fragen, die Unternehmer im Zusammenhang mit der DSGVO haben, gesammelt, geordnet und beantwortet.

5. Ihre Fragen zur DSGVO
Stellen Sie Ihre zusätzlichen Fragen zur DSGVO im Rahmen der Erstberatung. Diese werden von Rechtsanwalt Siebert und seinem Team beantwortet.

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Die nächsten drei Speaker des Onlinemarketingkongresses OMKO

Noch sind es vier Monate hin, zum OMKO, dem Onlinemarketingkongress. Die TOP-Speaker sind das eine, die Örtlichkeit ist das andere. Auch 2018 soll der OMKO wieder zu einem unvergleichlichen Erlebnis, mit vielen positiven Eindrücken und vor allem eines werden: viele anregende Gespräche der Teilnehmer mit den Speakern. Denn wann hat man schon mal die Gelegenheit die Crème de la Crème der Onlinemarketinggrößen zu treffen und ihnen ihre Geheimnisse zu entlocken? Na klar, am 8. und 9. September 2018 im Oldtimer-Hotel und der Hochschule Ingolstadt. Gute Unterhaltung und viel Spaß auf dem OMKO – wir freuen uns drauf!

Die nächsten drei Speaker stehen fest:

Manuel Gonzalez

Unternehmer, Speaker und Visionär

Manuel Gonzalez hat als einer der bekanntesten Flirtcoaches in Europa gemeinsam mit seinem Team die Marke „Alltagsflirt“ geprägt. Als Jungunternehmer von gerade mal 25 Jahren hat er damit die erste Anlaufstelle für Männer und ebenso Frauen gegründet, wenn es um das Thema Flirten geht. Etabliert hat sich die Marke nicht zuletzt durch den regelrecht explodierenden YouTube Kanal „Alltagsflirt.tv“, auf dem er auf unterhaltsame Art zeigt, wie einfach und charmant ein Flirt auf offener Straße aussehen kann – und das ganz ohne Maschen oder Tricks. Wenn der Geschäftsführer nicht gerade den ganzen Tag im Büro verbringt, ist er vorzugsweise beim Essen mit anderen Unternehmern unterwegs, im Fitnesstudio oder in der Berliner Partyszene anzutreffen.

Der Partnerkongress des OMKO, das Onlinemarketingoktoberfest, das OMOF findet übrigens im Oktober statt.

Die nächsten drei Speaker des Onlinemarketingkongresses OMKO

Uli Eckardt

Gründer des Deutschen-Online-Marketing-Verbandes

Wie können wir die alte und neue Welt effektiv verbinden und möglichst viel automatisieren? Welche neuen Trends gibt es, um Ihrem Mitbewerb voraus zu sein?

Die technische Grundlage für kreisende Erregungen schaffen, das interessiert …

Stevka Scheel

Online-Unternehmerin und Affiliate-Fachfrau

Von der “gescheiterten” Gründerin mit über 120.000 Euro Schulden zur erfolgreichen Unternehmerin. Nach ihrer Firmenpleite weiß Stevka Scheel, was es heißt sich von weniger als “Null” hochzuarbeiten. Genau das hat sie mit Affiliatemarketing geschafft. Und Affiliatemarketing ist für jeden eine geniale Chance zu starten, um im Internet Geld zu verdienen – wenn man wirklich will und umsetzt! Stevka ist aber auch der Meinung, dass der wirklich große Verdienst und die persönliche Freiheit nur mit der Vermarktung eines eigenen Produktes möglich ist, so wie sie es selbst mit ihrem Erfolgsprodukt “Online StartUp-System” erreicht hat. Stevka´s Motto: Wer wirklich will, findet Wege!

Noch gibt es Tickets in allen Kategorien. Bestellen können interessierte Teilnehmer unter www.omko.biz. Der Partnerkongress des OMKO, das Onlinemarketingoktoberfest, das OMOF findet übrigens im Oktober statt.

Der Einstieg in den beruflichen Ausstieg

Bei der Gestaltung des Übergangs in den Ruhestand gibt es zwischen selbstständigen Unternehmern und leitenden Angestellten einige Parallelen, aber auch manche Unterschiede. Um ihren beruflichen Ausstieg souverän meistern zu können, jederzeit ihre Handlungsfähigkeit bewahren und ein selbstgestaltetes nachberufliches Leben genießen können, gibt es etliche Fakten zu berücksichtigen. Nur so können die Betroffenen der Komplexität der jeweils unterschiedlichen Perspektiven gerecht werden.

Die angestellte Führungskraft

Beim beruflichen Ausstieg einer angestellten Führungskraft gibt es im Wesentlichen zwei unterschiedliche Varianten: Einerseits den geordneten und altersbedingten Rückzug aus dem Berufsleben und andererseits die unerwartete, fremdbestimmte Ausstiegssituation. In beiden Fällen hat die Führungskraft etliche Möglichkeiten, individuell richtig zu agieren, um trotz aller Widrigkeiten die eigene Handlungsfähigkeit zu erhalten und in der Folge ein ausgefülltes, sinnhaftes nachberufliches Leben führen zu können. Um dies zu erreichen muss bestimmten Verhaltensregeln entsprochen werden.

Dr. Dr. Ekkehart Franz ist einer der beiden Autoren und Berater der Zeitenwende.

Der Einstieg in den beruflichen Ausstieg

Beim geordneten, geplanten, altersbedingten Ausstieg ist es von großem Vorteil, mit den Vorbereitungen für den eigenen Ruhestand mindestens zwei Jahre vor dem Tag X zu beginnen. Denn es erfordert viel Zeit und Kraft, die damit verbundenen komplexen Prozesse sorgsam zu Ende zu denken. Bei der Planung der letzten Lebensphase, die heute mit 25 und mehr Jahren die längste Phase unseres gesamten Lebens darstellt (!), sollte der Fokus unter anderem auch auf die eigene Gesundheit gerichtet werden. Des Weiteren sollte am Arbeitsplatz ein präziser Plan erstellt werden, der den Wissenstransfer innerhalb des Unternehmens sichert. Ferner sollte auch geklärt sein, welche Projekte noch erledigt und welche an den Nachfolger übergeben werden müssen. Wichtig für den Erhalt des eigenen guten Rufs gegenüber Vorgesetzten und Kollegen: Grundsätzlich keine Kritik am Unternehmen üben, dem Nachfolger offen begegnen, ihm von Anfang an Verantwortung zu übertragen und nicht die eigene Unersetzlichkeit demonstrieren wollen. Denn jeder Mensch ist ersetzbar, zumindest in seiner Funktion.

Im Gegensatz dazu kann der unerwartete, vorzeitige berufliche Ausstieg, der üblicherweise durch Reorganisationen im Unternehmen zustande kommt, kaum vorbereitet werden. Denn das Überraschungsmoment des in der Regel kurzfristig anberaumten Trennungsgesprächs macht eine Planung unmöglich. Hier ist der Verlust der eigenen Handlungsfähigkeit geradezu vorprogrammiert. Die Folge? Betroffene sinken schnell in das sogenannte schwarze Loch, und es fällt ihnen sehr schwer, souverän zu bleiben. Gerade in solch einer Situation ist es entscheidend, sehr sorgfältig über die nächsten Schritte nachzudenken und nicht unreflektiert emotional zu werden. In dieser emotional hoch aufgeladenen und sehr komplexen Situation ist es geradezu zwingend, sich neutralen Beistand von außen zu holen; sowohl, um juristische Fehler zu vermeiden, als auch einem zu großen Energieverlust zu entgehen. Mit einem individuellen, klug durchdachten Handlungsplan kann die Neuausrichtung in jedem Falle gelingen und damit verbunden auch, die eigene Handlungsfähigkeit schnell wiederzuerlangen. Ein absolutes ‚No-Go’ ist es, womöglich schlecht über den Arbeitgeber zu reden oder im Zorn zurückzublicken. Das kostet nur sehr viel Energie, die Betroffene nun für die Neuausrichtung ihres Lebens benötigen. Mit einem neutralen Berater gelingt es am ehesten, die Energien zu bündeln, um den beruflichen Ausstieg souverän zu meistern, die Lebensziele neu zu definieren und vor allem, konkrete Handlungsstränge zu entwickeln.

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